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BIOGRAPHIE

A. Kurzbiographie
B. Wichtige Stationen

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Gerhard Stäbler, 1949 im süddeutschen Wilhelmsdorf bei Ravensburg geboren, studierte Komposition (bei Nicolaus A. Huber) und Orgel (bei Gerd Zacher) in Detmold und Essen. gerhard stäblerDem "Cornelius Cardew Memorial Prize" (1982) folgte eine lange Reihe von Auszeichnungen, Preisen, Kompositionsaufträgen und Stipendien, die Stäblers Biographie markieren. Von Anfang an war er nicht nur als Komponist aktiv, sondern engagierte sich auch politisch und auf organisatorischem Gebiet. So konzipierte Stäbler die "Aktive Musik"- Festivals mit Neuer Musik und fungierte darüber hinaus im Jahr 1995 auch als künstlerischer Leiter der Weltmusiktage der "Internationalen Gesellschaft für Neue Musik" im Ruhrgebiet. Ein dritter zentraler Strang seiner Tätigkeit liegt im pädagogischen Bereich: In Workshops und Seminaren für Komposition und Improvisation arbeitete Stäbler mit jungen Musikern aus vielen Ländern. Als Composer-in-Residence und Gastprofessor wirkte er zeitweise unter anderem in Nord- und Südamerika sowie im Nahen und Fernen Osten.

Stäblers Musik verlässt oft den Rahmen des Konventionellen, indem er Elemente in seine Kompositionen einbezieht, die die herkömmliche Aufführungssituation (und damit die herkömmliche Publikumserwartung) durchbrechen, sei es durch Gesten oder Bewegungen im Raum, sei es mittels Licht- und Duftgestaltung oder aktives Einbeziehen des Publikums: Immer kommt es ihm darauf an, die Phantasie anzuregen, Ohren und andere Sinne für neue, unerwartete Wahrnehmungs- und Denkmuster zu sensibilisieren. Hierher rührt auch Stäblers Vorliebe für das Ineinandergreifen von Komposition und Improvisation, die von der jeweils einzigartigen Spannung unter den Ausführenden im noch offenen und nur präformierten Moment lebt. Gleichwohl ist Stäblers Musik in ihren Abläufen immer äußerst durchdacht und von ausgefeilten Konstruktionen geprägt, die die direkte musikalische Aussage nicht beeinträchtigen.

Nach Performance- und Tanzprojekten beim Ultima Festival in Oslo und dem Folkwangfest Essen im Herbst 2001 widmete sich Stäbler der Realisierung der Musik für das Tanztheater Endstation ZASPA des Choreographen Avi Kaiser für das Theater Gdansk (Uraufführung Mai 2002) und das Tanzhaus Düsseldorf (Mai 2002). In der Spielzeit 2001/2002 war er Composer-in-Residence an der Deutschen Oper am Rhein Duisburg-Düsseldorf, die seine Oper Madame la Peste in Auftrag gab (Uraufführung 26. April 2002, Duisburg). Die Uraufführung der Kompositionen DIE REISE für Ensemble und Zuspielung (Auftrag des IVES Ensembles, Amsterdam) und TIMESCAPE für Schlagzeug und Orchester (Auftrag der Essener Philharmoniker) folgten im Mai 2002. Eine Reise mit Konzerten, Workshops und Vorträgen führte Stäbler im Herbst 2002 nach Montréal, Toronto, New York und Dublin. 2003 wurde ihm der Duisburger Musikpreis verliehen.

In den vergangenen beiden Jahren erhielt Stäbler Kompositionsaufträge des Ensembles The Apartment House, des Bayerischen Rundfunks und der Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik. Zusammen mit dem deutsch-koreanischen Komponisten Kunsu Shim unternahm er eine längere Tournee nach Seoul (Korea), auf der er das Musiktheater futuressencexxx zur Aufführung brachte. Im Frühjahr 2004 wirkte Stäbler als Gastprofessor am amerikanischen State College Evergreen (Washington). Das Jahr 2005 stand im Zeichen einer ausgedehnten Tournee an die amerikanische Westküste mit Performances und Workshops in San Francisco, Santa Rosa und beim Pacific Rim Festival in Santa Cruz. KlangWand, ein soziokulturelles Projekt für gemischten Chor, Akkordeon, Schlagzeug, eine Mundartband, einen oder mehrere Musikvereine und elektronische Klänge wurde im September 2005 in Mariahof bei Trier uraufgeführt.
Im Mai 2006 war Stäbler composer-in-residence beim Festival "Mouvement - Musik des 21. Jahrhunderts" des Saarländischen Rundfunks in Saarbrücken, im Herbst desselben Jahres folgte die Uraufführung der ersten Kammeroper Nachmittagssonne in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul und Ende Oktober in Düsseldorf Premieren der Nachtstücke I-IV für Klavierquintett und Stimme, die auf Robert Schumanns gleichnamige Klavierstücke op. 23 verweisen. Ende Januar 2007 fand in Duisburg die Uraufführung von TSUKI, SUBARU, eines Konzertes für die japanische Mundorgel Sho und Orchester statt, im Mai die Premiere von Wasser.Zeichen für Orchester, Zufallsensemble, Chor und Zuspielung und im Oktober 2007 die Uraufführungen zweier Kammermusiken bei den Dresdner Tagen der zeitgenössischen Musik. Das Jahr endete mit dem von der Kritik gefeierten neuen Musiktheaterwerk Letzte Dinge nach Paul Auster am Mainfranken Theater Würzburg.

Anlässlich verschiedener Konzerte und Meisterkurse stellte Stäbler 2007 seine kompositorische Arbeit auf Einladung in Griechenland, England, Österreich, Singapur, Australien und verschiedenen Städten Deutschlands vor. Ende April 2008 wurde während des WDR-Festes im Duisburger Landschaftspark die Sappho Trilogie für Sopran, Chor geteiltes Orchester und Zuspielung, ein Auftrag der Duisburger Philharmoniker und des Bayerischen Rundfunks, uraufgeführt. Es folgten Einladungen zur Sommerakademie für Neues Musiktheater des Europäischen Zentrums der Künste Hellerau (Dresden), den Darmstädter Ferienkursen (Uraufführungen ...ins Offene... für die Neuen Vocalsolisten Stuttgart und ]upon dry land[ für das Duo Konflikt), zu einem Kompositionsmeisterkurs auf Kreta, zu den Klangspuren Schwaz (Österreich) und dem SonicFusion-Festival in Edinburgh. Für das Europäische Zentrum der Künste Dresden-Hellerau begann Stäbler zusammen mit jungen Künstlern das Akademieprojekt 2 für Musiktheater S. sendet, das seinen Abschluss im Winter 2010 in Dresden finden soll. Zu Beginn des Jahres entwickelte er für die Junge Oper des Mannheimer Nationaltheaters das neue Musiktheaterwerk Riech mal wie das klingt für die Kleinsten, das am 1. März eine gefeierte Premiere hatte. Ebenfalls im März 2009 gab es unter dem Titel Trialog anlässlich zweier Ausstellungen des koreanischen Künstlers Kyungwoo Chun in der koreanischen Hauptstadt Seoul mehrere audio-visuelle Veranstaltungen in Korea. Anfang Juni 2009 wurde von den Bochumer Symphonikern unter der Leitung des Dirigenten Jonathan Stockhammer und Jeremias Schwarzer als Solisten Stäblers Blockflötenkonzert "Winde – entlang des Hanges" in Bochum uraufgeführt. Im August folgten Premieren von Kammermusikwerken in Linz (Kulturhauptatsdt 2009), Duisburg und Wien (FERNE / NÄHE für Klavier, Streichquartett und Schlagzeug) sowie Augsburg (AirBags für Ensemble und 100 Mundharmonikas).

 

 

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April 2010: Uraufführung der Komposition Aufschläge für Gitarrenquartett und großes Gitarrenensemble ad lib. (2008), Projekt Bonjour de la Ruhr des GuitArtist Quartetts (Kulturhauptstadt 2010), Flottmannhallen, Herne

März 2010: Composer in Residence beim Borealis Festival in Bergen (Norwegen) mit zahlreichen Ur- und norwegischen Erstaufführungen

Februar 2010: Abschlusspräsentation des zweiten Akademieprojekts des Europäischen Zentrums der Künste Hellerau, Dresden S. sendet – Künstlerische Leitung: Gerhard Stäbler

Dezember 2009: elements (acute), Licht. Musik. Gerüche. – Workshop und Performance mit/von Siegrun Appelt und Gerhard Stäbler bei Ruhrlights: Twilight Zone, Vilnius, Austauschprojekt der Kulturhauptstadt Vilnius 2009 und der Stadt Duisburg, Kulturhauptstadt Ruhr 2010 in Kooperation mit dem Goethe Institut Vilnius

November 2009: Uraufführung der Komposition AirBags, Aktion für Ensemble, verschiedene Gruppen von Mundharmonikas und pustende Alltagsgegenstände (2009)im Parktheater Kurhaus Göggingen, Augsburg.

November 2009: Uraufführung FERNE / NÄHE (II) für Streichquartett und Schlagzeug wähend des Kongresses „Proust und die Musik“ an der Akademie der Wissenschaften, Wien.

Oktober 2009: Konzerte aus Anlass des 60. Geburtstags von Gerhard Stäbler u.a. mit den Uraufführungen FERNE / NÄHE (I) für Klavier, Schlagzeug und Streichquartett und Mondspiel für Klavier zu vier Händen.

August 2009: Kunstsymposium „Dreaming Europe – real Europe, eu-art-network Workshop“ im Programm von Linz09, Kulturhauptstadt Europas, u.a. mit der Uraufführung Schatten.Träume für Ensemble (2009) unter der künstlerischen Leitung von Gerhard Krammer.

Juni 2009: Uraufführung von Winde – Entlang des Hanges für Blockflöte solo und Ensemble oder Orchester (2008 - 2009) durch Jeremias Schwarzer und die Bochumer Symphoniker. Auftrag der Kunsstiftung NRW.

März 2009: Im Rahmen des JAZZ LINES 2009 - Festival für Neue und Improvisierte Musik in München erfolgt die deutsche Erstaufführung von LUFTSPIEGELUNGEN - Ein Spiel für Sieben für Ensemble (2008), Auftrag der Klangspuren Schwaz (2008), damals aufgeführt während der Lesung des Briefwechsels Ingeborg Bachmann/Paul Celan.

März 2009: Kunsu Shim und Gerhard Stäbler halten eine Masterclass für junge Komponisten an der Kyungsung Universität in Busan ab. Die Veranstaltung schließt mit einem Konzert ab.

März 2009: Fortsetzung des „TRIALOGs“ von Kyungwoo Chun, Kunsu Shim und Gerhard Stäbler mit Performances, Portätkonzerten und Ausstellungen in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul.

März 2009: Uraufführung von „Riech mal wie das klingt“. Das Musiktheater für Kinder ab 3 Jahre entstand im Auftrag des Nationaltheaters Mannheim.

Februar 2009: Gerhard Stäbler reist auf Einladung des Goethe-Instituts zu einem Portraitkonzert an der Nationalen Tschaikowskij-Musikakademie Kiew in die Ukraine. Es spielt das Ensemble „Neue Musik in der Ukraine“ unter der Leitung von Wolodymyr Runtschak.

Januar 2009: die Komponisten Gerhard Stäbler und Kunsu Shim sowie der Fotograf Kyungwoo Chun beginnen auf Einladung des Centro Cultural Andratx (Mallorca) mit den Arbeiten zum „PhotoMusikalischen Kunstbuch TRIALOG“.

November 2008: Libanon-Tournee von Gerhard Stäbler, Kunsu Shim und der Pianistin Seonkyung Kim mit Konzerten in Beirut und Tripoli und einem Meisterkurs in Libanons Hauptstadt Beirut.

September 2008: Einladung zu den Klangspuren Schwaz (Österreich). Uraufführungen von Luftspiegelungen. Ein Spiel für Sieben für Trompete, Posaune, zwei Schlagzeuger, Klavier, E-Gitarre und Violoncello (2008) und der Performance Fund.Stücke - Ein Vabanque Spiel für einen Performer unter Einbeziehung des Publikums (2008).

Juli 2008: Einladung zu den Darmstädter Ferienkursen mit der Premiere von ...ins Offene... mit den Neuen Vocalsolisten Stuttgart und der Aufführung von ]upon dry land[ mit dem Duo Konflikt.

April 2008: Uraufführung der Sappho-Trilogie für Sopran, Chor, geteiltes Orchester und Zuspielung (2008), ein Auftrag des Bayerischen Rundfunks und des Duisburger Philharmoniker, während des WDR Festes im Duisburger Landschaftspark Nord. Ausführende waren Salome Kammer und "Das Junge Orchester NRW" in einem Akademieprojekt der Duisburger Philharmoniker und der "Musikfabrik NRW"

Dezember 2007: Premiere von el camino - una fiesta - el camino für Akkordeon und Ensemble (2007) im Grazer Minoritensaal mit Janne Rättyä (Akkordeon) und dem Ensemble Zeitfluss unter der Leitung von Edo Miçiç.

November 2007: Uraufführung der "konzertanten Aktion" Im Land der letzten Dinge für drei Stimmen, Schlagzeug und Zuspielung (2007) zu einem Libretto von Hermann Schneider und Alexander Jansen nach Paul Austers gleichnamigen Roman im Würzburger Mainfranken Theater.

Oktober 2007: Gerhard Stäbler zu Gast beim Europäischen Zentrum der Künste Hellerau in Dresden (Dresdner Tage für zeitgenössische Musik); Premieren von vidrio astillado für Klavier zu vier Händen und Streichquartett (2007), gespielt vom Silver Garburg Klavier Duo und dem Vogler-Quartett, und von Übungen der Annäherung, einem Trio für Klarinette(n), Saxophon(e), Schlagzeug und Klavier (2007) durch das Ensemble Courage.

September 2007: "crossing points" - eine musiktheatralische Produktion von Kathie Schmid und dem Rabble-Fish Ensemble in Santa Rosa (USA) mit Musik von Gerhard Stäbler und Kunsu Shim.

Mai 2007: Uraufführung von Wasser.Zeichen für Sopran, Sinfonieorchester, Zufallsensemble und elektronische Klänge in Siegen als Auftragswerk der Philharmonie Südwestfalen unter der Leitung von Russell N. Harris (Sopran: Annette Robbert).

April 2007: Uraufführung des Duos If not, Winter für Koto und Renaissance Tenorblockflöte im Rahmen der Konzertreihe "Global Ear".

März 2007: Gerhard Stäbler und Kunsu Shim: Changes - Projekt an der Mazedonischen Universität Thessaloniki, Griechenland.

Januar 2007: Uraufführung von TSUKI, SUBARU für Sho-Solo und Orchester (2005/06) als Auftragswerk der Duisburger Philharmoniker mit Mayumi Miyata (Sho) und den Duisburger Philharmonikern unter der Leitung von Johannes Kalitzke.

Oktober 2006: "Porträt Gerhard Stäbler" in Duisburg (Haniel Akademie) und Düsseldorf (Tonhalle) mit der Uraufführung der Nachtstücke für Stimme, Klavier und Streichquartett und des Quintetts white spaces für Sopran und Streichquartett zu einer Videoarbeit von Kyungwoo Chun.

September 2006: Uraufführung der Kammeroper Nachmittagssonne für Bariton, Violine, Vioa, Cello und Tonband (2006) zu Texten von Konstantinos Kavafis im Baekjunyon, Yonsei Universität, Seoul, Korea - Auftragswerk der Seoul Contemporary Opera Compagny.

Mai 2006: Composer in Residence beim Saarbrücker Festival "Mouvement - Musik im 21. Jahrhundert" mit zahlreichen (Ur-)Aufführungen eigener Werke.

November 2005: Uraufführung des Ensemblewerkes ]dazzling dawn[ für Sopran und Ensemble in der Aula der Hochschule für Musik Hannover - mit der Sopranistin Ellen Aagaard und dem Ensemble Ernst aus Oslo (Norwegen) unter der Leitung von Thomas Rimul.

November 2005: Musik für die Tanzproduktion Brüche des JET Tanztheaters am Tanzhaus NRW (Choreographie Ulla Geiges) und für die Choreographie Wenn der Fluss zum Meer des Sabine Seume-Tanztheaters mit Uraufführungen im Tanzhaus NRW Düsseldorf und in der Krefelder Fabrik Heeder.

September 2005: Uraufführung des soziomusikalischen Projekts KlangWand für gemischten Chor, Akkordeon, Schlagzeug, eine Mundartband, einen oder mehrere Musikvereine und elektronische Klänge in Mariahof (Trier) im Rahmen des Festivals SCHW!NG der Tuchfabrik Trier.

Mai 2005: Composer-in-Residence an der Universität für Musik und Darstellende Kunst, Graz (Österreich) mit Workshops, Präsentationen und Konzerten.

April/Mai 2005: USA-Tournee mit Performance-Konzerten und Workshops in San Francisco, Santa Rosa und beim Pacific Rim Festival in Santa Cruz.

Februar 2005: Beteiligung an der Europa-Tournee der japanischen Sho-Vortuosin Mayumi Miyata mit Aufführungen der neuen Werke ...unter Glas vergessen... für Sho und Violine, Spectre für Sho-Solo und purple rugs für Ensemble in Griechenland, Deutschland, Frankreich und Luxemburg.

Dezember 2004: Japan-Tournee mit der Uraufführung des Duos ]LIFE[ für Hichiriki und Sho in der Tokyo Opera City Recital Hall.

ab Herbst 2004: Mit Kunsu Shim künstlerische Leitung der Veranstaltungsreihe "Ultra Waves" in Griechenland mit ersten Konzerten im Oktober 2004 und Februar 2005 in Rethymnon (Kreta) und Athen.

Herbst 2004: Kompositionsaufträge der Langen Foundation Neuss zur Eröffnung des Tadao Ando Museums auf der Raketenstation der Insel Hombroich in Neuss (Uraufführungen der Komposition ]Desires[ für Sopran und Schlagzeug mit der Sopranistin Aiko Morikawa und dem Schlagquartett Köln); Kompositionsaufträge für die Saarbrücker Kammermusiktage (Uraufführung des Trios ]with what eyes[ für Violine, Horn und Orgel mit der Geigerin Yamei Yu, dem Hornisten Xiao Ming Han und dem Organisten Andreas Rothkopf) und von der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum (Installation KantParkStage) u.a.

Juni 2004: Uraufführung des Kompositionsauftrages des bayerischen Rundfunks ...day by day... für zwei Schlagzeugsolisten, drei Vokalistinnen und großes Orchester im Rahmen der Musica-Viva Konzerte im Herkulessaal der Münchener Residenz.

Frühjahr 2004: Gastprofessur am amerikanischen State College in Olympia, Washington (USA).

Herbst 2003: Verleihung des "Duisburger Musikpreises 2003". Kompositionsaufträge des Ensembles "The Apartment House", des Bayerischen Rundfunks und der Dresdner Tage für zeitgenössische Musik.

Frühjahr 2003: Konzert- und Vortragsreisen nach Seoul.

Herbst 2002: Kanada-USA-Irland Tournee mit Konzerten, Workshops und Vorträgen in Montréal, Toronto, New York und Dublin.

2001/2002: Composer-in-Residence an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg (Premiere der Oper Madame la Peste: Duisburg 26. April 2002, Düsseldorf 24. Mai 2002; Saarbrücken 15. Juni 2003 und Portraitkonzerte in Düsseldorf 8. März 2002, 20. Mai 2002, 21. Juni und Duisburg 19. April (2002).

Oktober 2001: Doppelportrait mit Kunsu Shim beim Festival für zeitgenössische Musik Ultima in Oslo; essentiellement beim "Folkwangfest der Künste 2001", Essen. Musik für das Tanzprojekt Endstation Zaspa von Avi Kaiser (Theater der Stadt Gdansk, Tanzhaus Düsseldorf).

Frühjahr 2001: PresencePräsenz bei den Duisburger Akzenten 2001; Auftrag der Essener Philharmoniker für TIMESCAPE für Schlagzeug solo und Orchester. "TanzMusik"- Projekt der Tänzer und Choreographen Christine Brunel und Avi Kaiser in Kooperation mit den Komponisten Kunsu Shim und Gerhard Stäbler. Werkstatt als "Composer-in-Residence" während des Festivals "Utopie jetzt"; Theater- bzw. Tanzprojekte in Kooperation mit der Regisseurin Friederike Felbeck. Uraufführung des Stücks Väter Söhne Geister von Markus Braun am Theater Bielefeld. Konzerttournee und Mitwirkung in der Jury eines Kompositionswettbewerbes in Seoul/Pusan (Korea).

Sommer 2000: Multimediale Tanzperformance FUTURESSENCE XXX mit diversen Künstlern im New Langton Arts Theatre, San Francisco. Auftrag der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf für ein neues Musiktheaterwerk mit dem Titel MADAME LA PESTE (Libretto Matthias Kaiser). Projekt KALT ERHITZT, ABGESANG AUF 113 FLÜGEL während des Festivals "Tuchfühlung 2" in Langenberg (Rheinland).

Frühjahr 2000: Premiere des Theaterwerks UFERLINIEN-SHORELINES, EIN TOTEM-REQUIEM von Felix Mirbt und Gerhard Stäbler. Auftrag der EXPO 2000 für die Orchesterwerke ENERGY.LIGHT.DREAM und SPATIAL AYRES zur Uraufführung im Rahmen des Projekts "In den Stunden des Neumondes" im Kraftwerk Vockerode bei Dessau

September 1999: Musikalisches Projekt "Changes" in der Gemäldegalerie Neue Meister Dresden und Uraufführung der Ensemblekomposition OHNE NETZ UND DOPPELTEN BODEN zur Eröffnung der Dresdner Tage für zeitgenössische Musik.

Sommer 1999: Veranstaltung der Projekte EarMarks und LandMarks im Ruhrgebiet.

Januar 1999: TIME FOR TOMORROW, 25 Futuristic Acts, Auftrag des Bayerischen Staatsschauspiel/Marstall in Kooperation mit dem Zentrum für Kunst und Medientechnologie, Karlsruhe.

November 1998: "12. Weingartener Tage für Neue Musik": Portrait Gerhard Stäbler. November/Dezember - zusammen mit Kunsu Shim - USA- und Kanada-Tournee (Konzerte und Vorträge in Chicago, San Francisco, Seattle und Vancouver).

Juli 1998: Dozent und Leiter des Workshops [VOIX(TIME)] für 8 Komponisten und 3 Videokünstler bei den "Internationalen Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik".

Frühjahr und Winter 1998: Stipendium des Studios für elektroakustische Musik der Akademie der Künste Berlin. Auftrag des Saarländischen Rundfunks zur Produktion der Tonbandkomposition SPRINGLIGHT. Konzert- und Vortragsreise nach London (BBC und Royal Academy of Music).

Herbst 1997: Composer-in-Residence beim Festival "ThreeTwo" in New York. Multimediales Projekt Poetic Arcs in Duisburg; Dozent beim Brandenburgischen Colloquium, Schloß Rheinsberg, und im Oktober beim "Netzwerk Saar"/Tage für Interpretation und Aufführungspraxis der Saarländischen Hochschule für Musik, Saarbrücken.

Juni 1997: Composer-in-Residence beim Ensemble The Apartment House, London, mit zahlreichen Aufführungen.

Winter und Herbst 1997: Vortrags- und Konzertreise nach Chicago (USA) und Vancouver (Kanada) und nach Israel. Künstlerischer Leiter des International Meeting for Young Composers "EarTalk" in Molyvos, Griechenland.

Herbst 1996: Stipendium des "Zentrum für Kunst und Medientechnologie" (Karlsruhe). Konzerte und Vorlesungen in Oslo (Norwegen).

Sommer 1996: Composer-in-Residence beim Sonorities-Festival in Belfast (Nordirland). Composer-in-Residence beim Festival June in Buffalo in den USA. Februar 1996
Meisterkurse am Moskauer Staatskonservatorium und an der University of Derby (England).

Herbst und Winter 1995: Mitglied der Jury für den Gaudeamus-Preis und Leiter des Gaudeamus-Workshops für junge Komponisten in Amsterdam. Kompositionsauftrag des französischen Kulturministeriums. Vorlesungen an den Universitäten McGill (Montréal, Kanada) und Princeton (USA).

Sommer 1995: Brasilien- und Japantournee.

Januar 1995: Konzertreise in den Libanon.
Künstlerischer Leiter der Weltmusiktage der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik im Ruhrgebiet - zusammen mit Eberhard Kloke.

1994: Stipendium der Japan-Foundation für einen dreimonatigen Aufenthalt in Japan.

1993: Djerassi-Artist-in-Residence in Kalifornien/USA. 1993 und 1994 Portraitkonzerte beim Pan Music Festival in Seoul (Korea) und beim Akiyoshidai International Music Seminar and Festival 1994 in Japan. Künstlerischer Leiter von Musica Contemporanea innerhalb der 2as jornadas de arte contemporanea Porto (Portugal).

1992 und 1994: Composer-in-Residence und Gastprofessor an der Northwestern University Chicago. Im Juli 1992 und 1994 Dozent bei den Internationalen Darmstädter Ferienkursen.

1991: Veranstaltung des Festivals "Mit Stimmen" im Ruhrgebiet.

1989: Künstlerischer Leiter von Active Music in New York, einer Konzertreihe im Rahmen des Festivals RUHRWORKS. Zahlreiche Kompositionsaufträge, u.a. vom Südwestfunk für die Donaueschinger Musiktage (CO - WIE KOBALT, eine Musik für Kontrabass solo und großes Orchester), vom Westdeutschen Rundfunk (u. a. für die Wittener Tage für neue Kammermusik), vom Hessischen Staatstheater Wiesbaden, von Radio Bremen, der Musiktheater Biennale in München, vom Initiativkreis Ruhrgebiet für die Oper CASSANDRACOMPLEX und vom Saarländischen Rundfunk.

1987/88: Kompositionsstipendium der Heinrich-Strobel-Stiftung des Südwestfunks und des Landes Niedersachsen (1987/88)

1983: Veranstaltung der Aktive Musik-Festivals für zeitgenössische Musik im Ruhrgebiet. Preisträger beim ensemblia-Kompositionswettbewerb in Mönchengladbach.

1982:Cornelius Cardew Memorial Prize